BMZ4000-16

BESCHREIBUNG

Mit der BMZ 4000-16 stellt sich eine neue Kleinzentrale mit modernster Technik vor, die fast alle Leistungsmerkmale der grossen DBM-Zentralen in sich vereint. Dazu gehören u.a. ein 4-zeiliges LC-Display, umfangreiche Diagnosefunktionen, gleichzeitige Verarbeitung von Grenzwertmeldern und Analog-/ Dialogmeldern sowie freiprogrammierbare Meldegruppen. Konzipiert wurde die Zentrale für den Kleinanlagen-Bereich mit 8 oder 16 Meldelinien bzw. 2 oder 4 Loops. Pro Loop können 126 Melder betrieben werden und auf max. 48 Meldegruppen verteilt werden. Diese Kleinzentrale ist sogar in der Lage die Ansprechschwellen der Analog-/ Dialogmelder automatisch den örtlichen Umgebungsbedingungen anzupassen. Eine reduzierte Täuschungsalarmquote ist die Folge.
Die Zehnertastatur in Verbindung mit dem Dialogfenster bieten beste Voraussetzungen für all diese Möglichkeiten, und das bei einfachster Bedienung. Wenn gewünscht, können für jeden adressierbaren Melder oder für jede Grenzwertlinie Klartexte programmiert werden. Die Programmierung erfolgt per PC oder Laptop entweder direkt an der BMZ oder per Modem aus der Ferne. Die BMZ 4000-16 kann mit Schnittstellen für Feuerwehrbedienfeld, FSK-Adapter, DIN- Hauptmelder, V.24 und Intel-Bitbus ausgestattet werden. Innerhalb eines grösseren Systems kann somit diese Zentrale als Unterzentrale für einen bestimmten Überwachungsbereich eingesetzt werden.
Bei der Entwicklung wurde ausschliesslich nach VdE, VdS und EN54-Richtlinien vorgegangen, dies gewährleistet Sicherheit und Zuverlässigkeit; für uns die beiden wichtigsten Merkmale einer BMZ, die natürlich auch auf unsere Kleinzentrale zutreffen.

Programmierung

Freiprogrammierbare Meldergruppen gehören bei der BMZ 4000-16 ebenso zur Grundausstattung wie 2-Melder- oder 2-Gruppen-Abhängigkeit. Auch die XP95-Linienmodule von Apollo lassen sich mittels integriertem Bedienfeld beliebigen Meldergruppen zuordnen.
Diese Kleinzentrale ist sogar in der Lage die Ansprechschwellen der Analog-/ Dialogmelder interaktiv den örtlichen Umgebungsbedingungen anzupassen. Eine reduzierte Täuschungsalarmquote ist die Folge. Die Zehnertastatur in Verbindung mit dem Dialogfenster der BMZ bieten beste Voraussetzungen für all diese Möglichkeiten, und das bei einfachster Bedienung. Wenn gewünscht können für jeden adressierbaren Melder oder für jede Grenzwertlinie Klartexte programmiert werden. Diese Texte werden im Alarm- oder Störungsfall automatisch in das 4-zeilige LC-Display eingeblendet. Auch wenn die BMZ 4000-16 von jeglicher Energieversorgung getrennt wird, bleiben die Texte für Monate im Speicher erhalten.

Diagnose

Für eine Kleinzentrale ungewöhnliche Leistungsmerkmale bietet die BMZ 4000-16, wenn man ihre Diagnosefunktionen im Dialogfenster aufruft. Sie verfügt, wie die grossen Zentralen auch, über die Möglichkeit auf Knopfdruck im LC-Display den Linienstrom jeder Grenzwertlinie in mA anzuzeigen. Bei der Diagnose von Analogmeldergruppen zeigt die BMZ automatisch die Meldertypen als Kürzel an, die auf der abgefragten Gruppe arbeiten, und das mit Analogwert und Melderadresse. Darüber hinaus kann mit der Funktion „Meldertest“ von der BMZ aus jeder adressierbare Melder in Alarmzustand versetzt werden, um die Anzeigen und die Alarmierungsfunktionen für diesen Melder zu testen.

Ausstattung

Im Grundausbau der Zentrale ist die komplette Anschlusstechnik für alle 16 Meldelinien enthalten. Darüberhinaus stehen serienmässig potentialfreie Kontakte für Alarm, Hauptalarm und Störung zur Verfügung. Die überwachte Steuerlinie für externe Signalgeber gehört genauso zur Grundausstattung wie die Ein-Mann-Revision. Und die Gruppeneinzelanzeige ist genauso selbstverständlich wie die Möglichkeit der Linienbeschriftung mittels Einschubstreifen. Feuerwehrbedienfeld, FSK-Adapter und Hauptmelder können mittels Erweiterungsbaugruppe angeschlossen werden. Dies trifft auch auf den anschliessbaren Einbaudrucker mit serieller Schnittstelle zu.

Bitbus

Bei dem Intel-Bitbus, mit dem die BMZ 4000-16 optional ausgestattet werden kann, handelt es sich um ein BUS-System, das es ermöglicht, 250 Teilnehmer in einem Netzwerk mit einer maximalen Ausdehnung von 13,2 km über eine 4-adrige Leitung kommunizieren zu lassen. Eine vollständige Überwachung der Anlage ist selbstverständlich. Innerhalb eines grösseren Systems kann somit die BMZ 4000-16 als Unterzentrale für einen bestimmten Überwachungsbereich mit eingesetzt werden.

Technische Daten